Isabelle Trittel (29, Fachberaterin und Dozentin für Neurodivergenz, ADHS und Autismus, Studentin Erziehungs- und Bildungswissenschaften sowie Sängerin aus der Nähe von Bremen) ist eines der Talente von „The Voice Of Germany“ 2026, die in der sechsten Blind Audition am 26.09.26 (20.15 Uhr bei ProSieben) antreten werden. Doch wer ist die Kandidatin? Im Sender-Interview stellt sie sich vor.
„The Voice of Germany“ 2026: Isabelle Trittel
Was machst Du in Deiner Freizeit?
Isabelle: „Am liebsten verbringe ich Zeit mit meinem Hund Lui und meiner Katze Luna und meinem Partner. Außerdem versuche ich, mit meinem kleinen alten Camper (er heißt Karlchen) möglichst viel zu reisen. Ich lese gerne, liebe Konzerte, erstelle viel Content für Social Media und starte ständig irgendwelche neuen Projekte.“
Warum hast Du Dich angemeldet und warum gehörst Du auf die #TVOG-Bühne?
Isabelle: „Ich habe mich vor allem angemeldet, weil ich mich nicht weiter fragen wollte, wie es wohl ist und wie es sich anfühlt, auf so einer Bühne zu stehen. Ich wollte es einfach versuchen und auch mit selbst zeigen, dass ich mutig genug bin. Und deshalb gehöre ich auf diese Bühne.“
Welchen Song singst Du in den Blind Auditions und was verbindest Du mit dem Lied?
Isabelle: „Ich singe ‘Love You I Do’. Ich verbinde damit eine ganz besondere Hochzeit. Ein Paar hatte sich diesen Song gewünscht. Am Anfang dachte ich: Oh mein Gott, das werde ich niemals schaffen. Und na ja, ich habe es geschafft. Und jetzt singe ich den Song sogar in meiner Blind Audition.“
Erzähl uns etwas über Deinen musikalischen Werdegang!
Isabelle: „Meine Eltern sagen, dass ich gesungen habe, bevor ich sprechen konnte. Es gibt Videos von mir, auf denen ich kaum richtig stehen kann, aber trotzdem schon tanze. Ich habe sehr früh Musikunterricht bekommen, in der Grundschule habe ich im Chor gesungen, später war ich auf einem Musikgymnasium. Erst im Studium (ich habe unter anderem Musikpädagogik mit Hauptfach Gesang studiert) habe ich mich das erste Mal wirklich getraut, alleine zu singen. So wurde ich dann Hochzeits- und Eventsängerin. Musik war schon immer einer der wichtigsten Zugänge zu mir und meinen Gefühlen. Nichts hat mir so viel Sicherheit gegeben wie Musik.“
Wie war es dann für Dich, tatsächlich in den Blind Auditions auf der Bühne zu performen?
Isabelle: „Es war wie in einem Traum. Es fühlt sich auch immer noch total unwirklich an. Meine Blind Audition war wirklich sehr besonders. Ich war unendlich aufgeregt und hatte auch ziemlich Angst, als ich auf die Bühne gegangen bin. Aber als ich dann angefangen habe zu singen, hat es sich einfach krass angefühlt. Ich glaube, in dem Moment habe ich auch erst so richtig realisiert: Okay, ich stehe hier gerade wirklich auf der ‚The Voice of Germany‘-Bühne und singe.“
Was möchtest Du von Deiner Reise bei #TVOG mitnehmen?
Isabelle: „Ich nehme mit, dass ich gut so bin, wie ich bin, und mich nicht ständig mit anderen vergleichen muss. Die ganze Reise ist für mich unendlich krass, aber natürlich gibt es auch Momente, die nicht leicht sind. Alles ist schnell, laut und hektisch und gerade für neurodivergente Menschen kann das auch einfach mal ziemlich viel werden. Gleichzeitig habe ich schon so viele tolle und talentierte Menschen kennengelernt und Erfahrungen gemacht, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde. Und ich möchte definitiv mitnehmen, mutiger zu sein. Dinge einfach zu machen, auch wenn ich Angst davor habe. Und vor allem das zu tun, was ich liebe: singen.“
Gibt es einen Fun Fact über Dich, den Du verraten magst?
Isabelle: „Manchmal fühlt es sich für mich ein bisschen so an, als würde ich ein Doppelleben führen. Es gibt die eine Hälfte Menschen, die denkt, ich sei hauptsächlich im Bereich Neurodivergenz tätig, wahrscheinlich auch, weil ich dazu viel Social Media mache. (Meine Follower:innen und ich nennen uns übrigens ‚neurodivergente kleine Süßfröschlein‘) Und dann gibt es sehr viele Menschen, die davon ausgehen, dass ich hauptberuflich Sängerin bin. Für mich ist aber ziemlich klar, dass beides immer einen Platz in meinem Leben haben wird.“
Verwendete Quellen: Seven.One



