Johnny Logan enthüllt: Duett mit Andreas Gabalier erzählt von einem dunklen Kapitel aus seiner Vergangenheit!

Johnny Logan enthüllt: Duett mit Andreas Gabalier erzählt von einem dunklen Kapitel aus seiner Vergangenheit!
Exklusiv
Bewegend!
© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Kürzlich enthüllte Andreas Gabalier im Interview mit uns, dass das Duett, welches er mit Johnny Logan aufnahm, auch vom dreifachen ESC-Sieger geschrieben wurde. Als wir Johnny nun zum Exklusiv-Interview trafen, enthüllte der gebürtige Australier: Der Song mit dem Titel „Whiskey and Wine“ hat für ihn eine tiefe persönliche Bedeutung – sie erzählt die Geschichte eines Kapitels aus seinem Leben, welches der Weltstar darin offen reflektiert!


Johnny Logan reflektiert sich in „Whiskey and Wine“ selbst

Es ist eine bewegende und selbstreflektierende Geschichte, die hinter „Whiskey and Wine“ steckt. So verriet uns Johnny Logan, als wir ihn auf sein Duett mit Andreas Gabalier ansprechen: „Der Song handelt von den Jahren, in denen ich getrunken habe. Ich trinke seit 23 Jahren keinen Alkohol mehr. Ich bin in Irland aufgewachsen und habe wahrscheinlich deutlich mehr getrunken, als die Menschen in Europa für gesund halten würden. Doch vor 23 Jahren habe ich beschlossen, damit aufzuhören. Wenn man trinkt, erkennt man manchmal gar nicht, welchen Schaden man damit seinen Beziehungen zufügt. Genau davon handelt der Song.“

Johnny Logan über Duett mit Andreas Gabalier: „Jede einzelne Zeile des Songs hat für mich eine besondere Bedeutung“

Beeindruckend, wie ehrlich sich der Weltstar darin selbst reflektiert. Das überraschte auch sichtlich Andreas Gabalier, der ihn bei den Studioaufnahmen nach der Geschichte dahinter fragte.

Johnny Logan erklärte ihm: „Wir beschreiben Wut mit Farben – jemand ist beispielsweise ‚schwarz vor Wut‘ oder ‚rot vor Zorn‘. Eifersucht verbinden wir mit Grün, und wenn man traurig ist, ist man ‚blau‘.“

Offen gesteht der dreimalige ESC-Sieger: „Während meiner Zeit, in der ich getrunken habe, habe ich den Schmerz und den Schaden, den ich manchen Menschen und meinen Beziehungen zugefügt habe, nicht gesehen. Ich war blind. Deshalb habe ich es als ‚color me blind‘ beschrieben – ich konnte die Schäden, die ich angerichtet habe, einfach nicht erkennen. Jede einzelne Zeile des Songs hat für mich eine besondere Bedeutung. Ich glaube, wenn die Menschen den Song hören, verstehen sie vielleicht nicht sofort jede dieser Bedeutungen. Aber Andreas hat wirklich großartige Arbeit geleistet.“


So lange dauerten die Studioaufnahmen

Über die gemeinsamen Aufnahmen in Rosenheim sagt Johnny: „Es gab einen Tonartwechsel, den es in der ursprünglichen Version nicht gab. Wir fingen mit tieferen Stimmen an und gingen dann in die höhere Tonart. Andreas sang die Harmonie unter meiner Stimme, musste dabei aber gleichzeitig seine Einsätze exakt auf meine Gesangslinien abstimmen. Das war ziemlich schwierig. Wir haben ungefähr viereinhalb bis fünf Stunden gebraucht, um den Song aufzunehmen, weil wir jede einzelne Zeile auch für das Video gefilmt haben, welches sich Andreas wünschte.

Dabei gesteht der 72-Jährige: „Ich habe noch nie in meinem Leben so hart an einem Song gearbeitet. Für mich ging es einfach darum, es richtig zu machen. So bin ich bei allem, was ich tue. Ich möchte es einfach richtig machen. Denn wenn man etwas aufnimmt, ist es für die Ewigkeit. Man kann später nicht zurückgehen und sagen: ‚Das ändere ich noch einmal.‘ Es ist draußen. Es gehört den Menschen.“


Starke Worte von einer wahren Legende, die bis heute die Menschen begeistert und bewegt. Und übrigens bald auch selbst ein neues eigenes Album rausbringt – auf dem „Whiskey and Wine“ in gleich drei Versionen enthalten. „Eine große, orchestrale Version, eine eingängigere Variante und eine in die Blues-Richtung gehende Version, die mein Favorit ist“, verrät Johnny Logan. Das Album ist mittlerweile fertig, verrät er uns.

Auf das Werk sind wir auch schon sehr gespannt! In den kommenden Tagen gehen die nächsten Teile des großen Exklusiv-Interview online – dann geht es um seinen Ehrendoktortitel und einen weiteren Song, den er mit einem Weggefährten aufgenommen hat…

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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