In der letzten Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ wurde Kastelruther Spatzen Frontmann Norbert Rier von Sohn Alexander überrascht (lest HIER was dieser dazu sagt). Mit einem Song, der seinem Vater gewidmet war und tief berührte. Doch wie hat Norbert diese Momente erlebt? Im exklusiven Interview sprach er jetzt mit Schlagerpuls.com darüber und gestand offen, wie bewegend das für ihn war – und auch, wie stolz er auf seinen Sohn ist. Der ihn nicht nur überraschte und zuvor bei den Kastelruther Spatzen vertrat, sondern auch seinen ganz eigenen Weg geht…
Schlagerpuls.com: Norbert, dein Sohn Alexander hat dich bei „Immer wieder sonntags“ überrascht. Hattest du rein gar nichts geahnt?
Norbert Rier: „Nein, überhaupt nicht. Alexander war ja bereits in der Woche zuvor bei „Immer wieder sonntags“ zu Gast, während wir mit den Spatzen erst in der darauffolgenden Sendung dabei waren. Deshalb bin ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass er noch einmal auftauchen könnte. Für mich war sein Auftritt in der Woche zuvor ganz normal und ich habe mit nichts Weiterem gerechnet. Umso größer war die Überraschung, als er plötzlich auf die Bühne kam. Damit hatte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet.“
Schlagerpuls.com: Was ging dir durch den Kopf, als er zu dir auf die Bühne kam und dir so ein schönes Lied widmete?
Norbert Rier: „Da war natürlich ganz viel Emotion dabei. Wenn der eigene Sohn auf der Bühne steht und dann auch noch ein Lied für den Vater singt, ist das schon etwas ganz Besonderes. In diesem Moment denkt man gar nicht so sehr über die Fernsehsendung oder das Publikum nach, sondern einfach an die Familie und an all die gemeinsamen Jahre. Ich war sehr gerührt und habe mich einfach riesig über diese Geste gefreut.“
Schlagerpuls.com: Wie stolz bist du auf ihn? Er hat dich ja nicht nur würdig vertreten, sondern geht auch solo seinen Weg.
Norbert Rier: „Ich bin natürlich sehr stolz auf Alexander. Er hat in der schwierigen Zeit Verantwortung übernommen und uns bei den Kastelruther Spatzen unterstützt. Das hat er mit viel Herz und Professionalität gemacht. Gleichzeitig finde ich es schön zu sehen, dass er seinen eigenen musikalischen Weg geht und sich als Solokünstler eine eigene Karriere aufgebaut hat. Für mich ist er aber in erster Linie mein Sohn – und da freut man sich natürlich besonders, wenn man sieht, dass er seinen Weg mit Freude und Überzeugung geht.“



