Ross Antony über Transgender: "Wir müssen mehr Akzeptanz lernen"

Ross Antony ist nicht nur ein sehr beliebter Schlagerstar und Entertainer, sondern auch ein wichtiges Vorbild für viele Menschen. Er lebt offen seine Liebe zu Ehemann Paul, setzt sich für Menschen mit Downsyndrom ein und verbreitet mit seinen Songs immer wieder wichtige Messages. Ganz besonders trifft das auf sein aktuelles Album "100 % Ross Antony" zu. Im exklusiven Interview appellierte er dabei auch für mehr Akzeptanz.
"Wir müssen unbedingt den Umgang mit Transgender-Menschen verbessern, oder zum Beispiel auch mit Dragqueens - es ist doch egal, was jemand für ein Geschlecht hat oder wie er aussieht oder wie er sich kleidet. Wir müssen mehr Akzeptanz lernen", macht Ross deutlich und ergänzt: "Diese Menschen haben das innerlich sowieso schwer genug, damit klar zu kommen. Ich finde es wirklich schade, dass die Leute sie nicht ihr Leben leben lassen."
Ross Antony setzt ein Zeichen gegen Hass
Er selbst möchte daher ein Zeichen setzen - sein aktuelles Album hat dabei viele wichtige Botschaften. Und das aus gutem Grund, wie er selbst auch nochmal uns gegenüber betont: "In dieser grausamen Welt, die oft nur auf Hass gebaut wird, ist es super wichtig, dass auch solche Messages verbreitet werden. Die Message vom neuen Album ist 'Liebe zu anderen Menschen', Respekt und aber auch Liebe zwischen zwei Menschen."
Ross Antony möchte Mut machen
"Das Album ist in der Corona-Zeit entstanden, vielen Menschen haben in der Zeit sehr gelitten. Ich wollte einfach nur sagen 'Leute, es gibt ein Licht am Ende des Tunnels'. Die Liebe hat auch mir da wahnsinnig geholfen. Ich war auch ein bisschen nachdenklich in der Zeit, aber die Liebe zu meinem Mann Paul und zu meiner Familie hat mir sehr geholfen, in so einer so schwierigen Zeit. Die Liebe ist ein Heilprozess." Starke Worte vom lieben Ross, der es wieder einmal auf den Punkt bringt.